Verantwortlich: Tanja Fahrni
Bereitgestellt: 27.08.2025

Fremde Pflanzen


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So fängt unsere neueste Geschichte von der Kirche in Seedorf an. Vor Jahren wurden wir aufmerksam gemacht,dass um die Kirche diverse Neophyten wachsen. Schöne fremdländische Pflanzen die nicht mehr in den heutigen Zeitgeist passen. Mit Hilfe von der Gemeinde Seedorf (Werkhof) und Gemeinderat Martin Uhlmann konnte Kirchgemeinderätin und Pflegerin der Kirche Heidi Lüthi nun das Terrain von den Neophyten befreien.

Als ich am Sonntag darauf zum Gottesdienst ging, kam mir ein Spruch in den Sinn! „Die Erde war wüst und leer. „ Den Raum um unsere Kirche müssen wir wieder neu bepflanzen, so dass es eine Freude ist die Kirche zu besuchen. Mit Alexandra Rüfencht konnten wir eine Gärtnermeisterin engagieren die uns mit Fachwissen den Umschwung der Kirche wieder auf Vorderfrau brachte.


Mit „Bsetzistei“ wurde nun der Rasen von der Rabatte getrennt. Mit Feldsteinen die auf dem Boden lagen , konnten sie die Rabatte bilden. Die neuen Pflanzen sind alle einheimisch, bei der Planung war es ihr ein Anliegen,dass die Pflanzen standortgerecht gepflanzt sind. Sie wurden so ausgewählt und angeordnet,dass die Sonne,der Schatten,der Regen, und der Boden berücksichtigt wurden. Dort beginnt nach Alexandra schon die Rücksicht auf die Natur, zudem war es ihr wichtig, dass möglichst vom Frühling bis in den Herbst immer etwas blüht. Zum Einen wegen der Optik zum Anderen damit die Insekten und Schmetterlinge immer etwas zum Naschen haben.

Der Zugang zur Kirche ist nun einladender, schöner schon fast paradiesisch geworden. Aber aufgepasst ! von der Strasse her schleicht sich schon eine grosse Steinschlange zum Paradies. Möge sie uns nicht verführen zu sündigen, und nicht abhalten vom Glauben an Gott Vater, Gott Sohn, und Gott den Heiligen Geist.

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