Verantwortlich: Tanja Fahrni
Bereitgestellt: 01.01.2026
Wer Berndeutsch spricht, geht «z Predig», wenn er oder sie einen Gottesdienst besucht.
So hat es Tradition. Im reformierten Gottesdienst ist die Predigt im Zentrum: die Erklärung und lebensnahe Auslegung von dem, was in der Bibel steht. Die Reformatoren wollten das so.
Sie reagierten damit auf einen Bildungsnotstand ihrer Zeit.
Wer «z Predig» geht, hört sich aber nicht nur eine Predigt an. Anbetung und Stille gehören auch zum Gottesdienst. Zur Ruhe kommen, gerade in unserer hektischen Zeit. Sich eine Auszeit vom Alltag nehmen, in der man Gott sucht und die Verbindung zu ihm pflegt.
Zu jedem Gottesdienst gehört auch die Gemeinschaft. Man feiert nicht allein, sondern trifft sich
dafür mit Gleichgesinnten. Mit Menschen, die auf ähnliche Art wie man selbst auf der Suche nach einem tragenden Glauben und einem sinnvollen Leben sind. Beim gemeinsamen Beten und beim Teilen des Abendmahls ist man miteinander verbunden; und nach der Feier kommt man mit anderen ins Gespräch. Man tauscht sich aus und pflegt Kontakte, die oft auch für andere Tage wichtig werden.
Verkündigung ist wertvoll. Im neuen Jahr möchten wir bei uns aber auch Gottesdienstformen ausprobieren, die Stille, Gebet und erlebte Gemeinschaft mehr betonen.
An den Samstagabenden, 3. Januar, 31. Januar, 3. Oktober und 5. Dezember laden wir ein zu Taizé-Gottesdiensten. (Benannt nach der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, wo sie herkommen.)
Das sind Gottesdienste, geprägt von Stille und einfachen Gesängen, Lesungen und Kerzenlicht. Das stille Nachdenken ersetzt die Predigt.
An den Samstagabenden, 6. Juni, 5. September und 31. Oktober laden wir zu einer Feier mit Abendmahl und anschliessendem gemeinsamem Abendessen ein.
Am Sonntagmorgen, 19. April, feiern wir erstmals einen Segnungsgottesdienst.
Je nach Erfahrungen, die wir dieses Jahr mit den neuen Gottesdienstformen machen, werden wir sie in späteren Jahren weiterführen oder unser Jahresprogramm nochmals anpassen. «Bewährtes pflegen - Räume öffnen». Nach diesem Satz aus der Vision unserer Kantonalkirche möchten wir unsere künftigen Gottesdienste gestalten.
Im Namen des Pfarrteams und des Kirchgemeinderats
Pfarrerin Verena Schlatter
So hat es Tradition. Im reformierten Gottesdienst ist die Predigt im Zentrum: die Erklärung und lebensnahe Auslegung von dem, was in der Bibel steht. Die Reformatoren wollten das so.
Sie reagierten damit auf einen Bildungsnotstand ihrer Zeit.
Wer «z Predig» geht, hört sich aber nicht nur eine Predigt an. Anbetung und Stille gehören auch zum Gottesdienst. Zur Ruhe kommen, gerade in unserer hektischen Zeit. Sich eine Auszeit vom Alltag nehmen, in der man Gott sucht und die Verbindung zu ihm pflegt.
Zu jedem Gottesdienst gehört auch die Gemeinschaft. Man feiert nicht allein, sondern trifft sich
dafür mit Gleichgesinnten. Mit Menschen, die auf ähnliche Art wie man selbst auf der Suche nach einem tragenden Glauben und einem sinnvollen Leben sind. Beim gemeinsamen Beten und beim Teilen des Abendmahls ist man miteinander verbunden; und nach der Feier kommt man mit anderen ins Gespräch. Man tauscht sich aus und pflegt Kontakte, die oft auch für andere Tage wichtig werden.
Verkündigung ist wertvoll. Im neuen Jahr möchten wir bei uns aber auch Gottesdienstformen ausprobieren, die Stille, Gebet und erlebte Gemeinschaft mehr betonen.
An den Samstagabenden, 3. Januar, 31. Januar, 3. Oktober und 5. Dezember laden wir ein zu Taizé-Gottesdiensten. (Benannt nach der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, wo sie herkommen.)
Das sind Gottesdienste, geprägt von Stille und einfachen Gesängen, Lesungen und Kerzenlicht. Das stille Nachdenken ersetzt die Predigt.
An den Samstagabenden, 6. Juni, 5. September und 31. Oktober laden wir zu einer Feier mit Abendmahl und anschliessendem gemeinsamem Abendessen ein.
Am Sonntagmorgen, 19. April, feiern wir erstmals einen Segnungsgottesdienst.
Je nach Erfahrungen, die wir dieses Jahr mit den neuen Gottesdienstformen machen, werden wir sie in späteren Jahren weiterführen oder unser Jahresprogramm nochmals anpassen. «Bewährtes pflegen - Räume öffnen». Nach diesem Satz aus der Vision unserer Kantonalkirche möchten wir unsere künftigen Gottesdienste gestalten.
Im Namen des Pfarrteams und des Kirchgemeinderats
Pfarrerin Verena Schlatter

