Verantwortlich: Tanja Fahrni
Bereitgestellt: 17.03.2026

Sich segnen lassen

Gedanken zum Segnungsgottesdienst vom 19. April, 10.00 Uhr
Segnung (Foto: Pixabay)


«An Gottes Segen ist alles gelegen.» Unter diesem Titel steht in älteren Bibelübersetzungen der Psalm 127. Diese Überschrift stimmt und passt zu vielem. Ob es um Gesundheit geht oder um Glück in der Familie, um eine reichhaltige Ernte oder einen sicheren Arbeitsplatz: Wir können zwar einiges dafür tun, sind dabei aber auch auf Gottes Hilfe und Segen angewiesen.

«Gottes Segen»: Das bedeutet seine freundliche und heilsame Zuwendung. Man kann ihn ganz all- gemein erleben beim Bewundern der Schöpfung oder bei glücklichen Erlebnissen. Doch manchmal wünscht man sich auch, sich ihn ganz persönlich zusprechen lassen zu können. Das kann in einer besonderen Not sein oder wenn man eine Stärkung für den eigenen Glauben sucht.

Mögen aus den Samen, die du säst, wunderschöne Blumen werden. Irischer Segenswunsch

Ein zugesprochener Segen bleibt nie ohne Wirkung. Aber was genau er bewirkt, liegt in Gottes Hand. Konkrete Wünsche erfüllen sich nicht immer. Doch früher oder später wird man Gottes Hilfe oder Zuwendung auf irgendeine Art spüren können.

Gottes spürbare Nähe
Im Gottesdienst vom 19. April geben wir allen, die das möchten, die Gelegenheit, sich an einen vor Blicken geschützten Ort zu begeben und sich dort die Hände auflegen und persönlich segnen zu lassen. Auf Wunsch gibt es auch eine Salbung: ein Kreuzzeichen mit Salböl auf die Hand als Zeichen für Gottes spürbares Nahe sein. Selbstverständlich nimmt auch vollwertig an diesem Gottesdienst teil, wer im Segnungsteil in der Kirchenbank sitzen bleibt und still für sich um Gottes Segen betet.

Als Abschluss der Feier teilen wir dann gemeinsam das Abendmahl, als Stärkung unseres Glaubens, unserer Gemeinschaft und für unseren weiteren Lebensweg.

Pfarrerin Verena Schlatter